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ACETONE RHYTHM ACE FR-30
Baujahr ca. 1975

Der japanische Hersteller Acetone ist so etwas wie der Vorläufer von Roland. In gewisser Weise kann man die Drumcomputer von Acetone auch als Vorläufer der berühmten CR68 und CR78 bezeichnen, obwohl Sound und Funktionen schon ihre gewissen Eigenarten haben. Acetone baute etwa seit Anfang der 70er Jahre Drumboxen, die vor allem für Alleinunterhalter gedacht waren. Einige dieser Geräte wurden direkt in aktive Lautsprecher eingebaut, so wie dieser FR-30.

Alleine der Lautsprecher überrascht durch seine Power, die gut auf den Drumsound abgestimmt ist. Die Höhen kommen klar und der Bass hat ausreichend Wumms. An der Seite der Box gibt es einen Klinkenstecker für das Fußpedal (Start und Stopp), eine Buchse, über die man den Sound unverstärkt an eine PA oder ans Mischpult für die Aufnahme senden kann und eine Input-Buchse, über die man problemlos auch ein Rhodes o.ä. anschließen kann.

Normalerweise würde ich den Sound per Mikro abnehmen. Bei meinen Sounddemos bin ich aber über Klinke-Out gegangen und das Ergebnis ist meiner Ansicht nach vollkommen OK.

Der FR-30 hat keine Programmiermöglichkeit und von Haus aus keinen Trigger-In. Dafür hat er eine Unzahl von Soundkombinationen, die bequem dafür entschädigen. Es gibt folgende Presets: Waltz, Slow Rock, Roch’n’Roll, Bossa Nova, Mambo, Rhumba, Beguine. Darüber hinaus lässt sich der Takt wahlweise auf 2-Viertel oder 4-Viertel einstellen und es gibt eine Vielzahl von Variationen, die sich per Drehschalter auswählen lassen.

Ein netter Clou ist, dass sich die einzelnen Presets zusätzlich noch miteinander kombinieren lassen. Kurz: der FR-30 ermöglicht eine riesige Vielfalt an Sounds.

Hat man sich für einen Drumsound oder mehrere Drumsounds, einen Takt und eine Variation entschieden, lässt sich der Sound noch zusätzlich beeinflussen durch den Balanceregler, der mehr Bass oder mehr Snare bzw. HiHat durch lässt. Darüber hinaus gibt es die üblichen Volume- und Temporegler.

Lange Rede, kurzer Sinn: der FR30 hat viele wirklich schöne Pattern, er lässt sich sehr frei kombinieren und der Sound ist wunderbar warm und analog. Die Bässe können sich hören lassen und der Einbau in eine Aktivbox war eine echt gute Idee. So kann man das Gerät mal eben neben Rhodes, Orgel oder Gitarre stellen und ab geht es. Wenn es sein muss, dann kann man sich sogar die PA sparen. Für den Heimgebrauch einschließlich Nachbarn reicht die Lautstärke bequem.

Am besten mal reinhören und -schauen:


 
 
Letzte Änderung: 09.09.2016 12:35:16
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