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VISCOUNT Intercontinental
Baujahr ca. 1977

Über die Viscount Intercontinental findet man leider nicht viel im Netz. Die italienische Firma Viscount gibt es schon seit Mitte des 20sten Jahrhunderts. Unter diesem Namen gibt es Sakralorgeln, die typischen Heimorgeln und auch eine kleine Anzahl von tragbaren Comboorgeln.

Dazu zählt ebenfalls die Viscount Intercontinental. Tragbar ist aber auch hier wieder relativ. Wenn man sich anschaut, was in den 70er Jahren alles als tragbar bezeichnet wurde, dann muss man sich die Keyboarder dieser Zeit vorstellen als kleine, massige Kraftzwerge: unter dem linken Arm die 60kg schwere Comboorgel, unter dem rechten Arm zwei Leslies und zwischen den Zähnen eine Kabeltrommel.

Der Sound der Viscount Intercontinental ist eher typisch für diese Zeit und für italienische Bauart. Für mich liegt sie so irgendwo zwischen Elka und Farfisa. Denn sie kann sowohl warm, als auch spitz und kreischend klingen. Anders als z.B. die Elka X 705 hat sie keinen "Schnick-Schnack", keine großen Spezialeffekte, keinen Rhythmus.

Die Intercontinental wartet aber trotzdem mit deutlich über 100 Schaltern und Reglern auf. Der Sound passt gut zu allem, was irgendwie rockig ist. Darum klingt sie über einen Röhrenvorverstärker auch am besten, der der Orgel noch zusätzliche Distortion verleiht.

Typisch auch für die Zeit die farblich invertierten Basstasten.

Bei uns spielt die Viscount keine große Rolle mehr. Wir haben flexiblere Orgeln im Haupt-Setup. Und für jedes rockige Stück, die „tragbare“ Viscount aus dem Fundus zu schleppen, das lohnt nicht. Schön ist sie trotzdem. Darum haben wir sie auch in unser Museum aufgenommen.
 
 
Letzte Änderung: 28.03.2014 11:09:25
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