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WERSI Pianostar 2000
Baujahr ca. Ende der 70er Jahre

Immer noch kommt ein leichter Anflug von Scham über mich, dass ich ein Wersi in meine Sammlung einverleibt habe. Weil Wersi halt irgendwie ist .... wie Bontempi oder Casio oder sonst etwas. „Wersi hat man halt nicht.“

Aber der Preis war verlockend und das, was man in alten Werbeprospekten las, versprach zumindest, dass es sich lohnen würde, es auszuprobieren. Und wir bereuen den Kauf nicht.

Es gibt verschiedene Versionen des Pianostar 2000. Es gibt ein wunderschönes aus Holz mit einem Soloständer. Ich hatte mir das gekauft, das wie ein Rhodes aussieht. Im Nachhinein ist mir bewusst, warum sich das Pianostar nicht verkaufte: Weil es wie ein Rhodes aussieht. Denn wer dachte, es klingt wie ein Rhodes, der wurde enttäuscht. Die Klangerzeugung ist analog aber eben voll elektronisch und nicht über Klangzungen wie bei Rhodes oder Wurlitzer.

Der Klang erinnert an das CP 35 (siehe YAMAHA CP 35) oder an das Baldwin 88er E-Piano. Eigentlich muss man sich einen Mittelklasse-Synthesizer vorstellen mit einer außergewöhnlich guten Tastatur.

Dadurch, dass das Wersistar E-Piano eigentlich ein Wersistar Synthesizer ist, hat man ungeahnte Möglichkeiten. Man kann damit brav seine E-Piano Akkorde spielen. Aber wenn man mag, dann kann man ganz fürchterlich damit „Schrauben“, sprich: den Synthesizer in ihm aufwecken.

Ein wenig am Resonanz-Regler drehen, ein bisschen am VCF, noch schnell die Frequency geregellt, die Amplitude, man schaltet den Octaven-Koppler dazu, noch ein bisschen Vibrato und der Solo-Gitarrist schmeißt die Klampfe in die Ecke und geht genervt nach Hause.

Mein Wersistar 2000 hat dazu noch eine Besonderheit, die ich sonst noch nirgendwo gesehen habe, auch nicht bei einem anderen Wersistar: die Tastatur lässt sich über einen Motor in der Härte variieren. Je nach Einstellung wird die Tastatur hart, in etwa, wie bei einem guten Klavier, oder sie wird weich, wie bei einer Orgel. Wer damit umzugehen weiß, der kann einiges aus dem Wersistar herausholen.

Weil das Wersistar nach wie vor ein Geheimtipp ist, kann man es immer noch billiger ergattern. Wenn man die Preise für Rhodes und Wurlitzer zu Grunde legt und den Sound vergleicht, dann sollte ein Wersistar fast genauso viel kosten. Dadurch, dass es viel, viel seltener ist, vielleicht sogar noch mehr.
 
 
Letzte Änderung: 09.09.2016 12:35:16
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