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Roland MC303 - Groovebox
Baujahr 1996 bis ca. Ende der 90er Jahre

Tja, analog ist der nun wirklich nicht. Aber wer sagt, dass wir alleine auf analogen Rössern reiten? Erlaubt ist was gut klingt und da darf der Roland MC303 ruhig mit dazu gehören. Gekauft haben wir ihn, weil wir zur Abwechselung mal ein Gerät suchten, was eigentlich alles kann. Und das kann der MC303.

Kurz zu seinen Innereien und seinen Fähigkeiten: Der MC303 bietet vor allem Sounds aus den Bereichen Dance, Techno, Jungle und Hip Hop, ein wenig Trance, ein wenig Acid und Bass & Drum. Aber - wie ich mit der ersten Sounddemo andeuten wollte - er kann z.B. auch funkige Sounds. Er hat mehr als 400 eingebaute Pattern mit zahlreichen Variationen, die sich noch weiter durch verschiedene Parameter verändern lassen. Er hat einen Drumsynthesizer, einen Sequencer, mit dem man selbst Pattern programmieren kann, einen Arpeggiator und einen Synthesizer mit zahlreichen Presets, die noch weiter verstellbar sind z.B. durch Cutoff, Resonance, Attack oder Decay. Darüber hinaus lassen sich noch diverse Effekte hinzufügen, wie z.B. Flanger und auch der LFO lässt sich verstellen, was z.T. für sehr schöne schwebende Effekte sorgt. Und das Schönste ist: das alles kann man ganz bequem in Echtzeit steuern.

Darum ist die Maschine auch so gut für DJ’s geeignet. Aber eben nicht nur. Auf die typischen Techno-Bässe stehe ich z.B. gar nicht. Aber das ist kein Problem, denn dann schaltet man sie einfach über Knopfdruck aus, regelt das Tempo ein wenig nach unten, stellt sich einen schönen Synthesizer-Preset ein und schon hat man ein sanftes Pattern à la Tangerine Dream.

Vor allem macht der MC303 Spaß, wenn man sich ein Pattern aussucht, sich anschaut, welche Parts hinter welchen Schaltern liegen und dann schaltet man erst mal alles aus, drückt auf „Start“ und lässt dann erst mal die Bass Drum wummern, knipst den Basslauf dazu, gibt ein paar grelle Obertöne hinzu und weitet das Stück immer mehr aus. Dann ergänzt man das alles noch durch einen per Hand eingespielten Arpeggiator und schon und ist mit nur wenigen Handgriffen eine charttaugliche Mucke erstellt. Das muss man wirklich sagen: der MC303 ist ziemlich intuitiv zu bedienen. Und apropos Charts: es sind zwei, drei Presets auf dem Maschinchen, die es wirklich schon in die Charts geschafft haben. Wundert euch also nicht, wenn euch das eine oder andere Pattern irgendwie bekannt vorkommt.

Und wer sich mit all dem nicht zufrieden gibt, der kann sich das 130-seitige Manual zu Gemüte führen und alles links liegen lassen, was nach Preset-Pattern riecht. Denn der MC303 lässt sich bis ins Letzte per Hand programmieren. Es sind also auch ganz eigenständige Songs machbar. Eine echte Gute-Laune-Maschine also.

Für die Sounddemos habe ich nicht so tief hinter die Kulissen geschaut, sondern einfach mal ein paar Presets in Echtzeit kombiniert. Wie gesagt: Pattern aussuchen, Synth-Preset, Rhythmus und dann einfach die Parts der Reihe nach ein- oder ausschalten.



Hörbeispiele:

   Roland MC 303 - B040
   Roland MC 303 - A012

 
 
Letzte Änderung: 09.09.2016 12:35:16
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