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YAMAHA CP 35
Baujahr Anfang der 80er Jahre

Das CP 35 ist eines der ältesten Mitglieder in unserem Setup. Wir waren damals auf der Suche nach einem erschwinglichen E-Piano mit guten Sounds und einer guten Tastatur. Und das CP 35 lieferte uns genau das. Mittlerweile haben wir ca. fünf oder sechs Stück davon, weil das CP eines unserer Markenzeichen geworden ist.

Es ist analog, hat aber, anders als die bekanntere „Konkurrenz“ von Rhodes und Wurlitzer, eine komplett elektronische Tonerzeugung. Es gibt aber kein weiteres E-Piano mit elektronischen Klangerzeugung, dass so sehr nach Rhodes klingen kann. Die Soundvariationen sind sehr vielfältig und schwer zu beschreiben.

Die Bässe können bei Aufnahmen voll durchschlagen. Wer es nicht vorsichtig spielt, der kann damit eine Aufnahme versemmeln. Ein Kompressor ist hier ein Muss.

Wunderschön: das CP 35 ist in seinem eigenen Koffer untergebracht, der zugleich ein stabiler Stand ist.

Eine tolle Option: wer das Glück hat und ein CP 35, einen Yamaha CS70 (s.o.) und – noch schwerer zu finden – ein Keycode-Kabel sein Eigen nennt, der kann mit der Traumtastatur des CP 35 den CS 70 ansteuern. Diese beiden Instrumente für sich sind eigentlich alles, was man braucht, um in dichten Klangwolken abtauchen zu können.

Nur der Vollständigkeit halber: wir besitzen neben den CP 35 auch noch die Versionen CP 20 (s.u.), CP 25 und CP 30. Alle Instrumente haben ihren eigenen Charme. Wer diesen Sound mag und sich für den Kauf entscheidet, sollte sich aber auf jeden Fall ein CP 35 oder CP25 kaufen. Die beiden haben die besten Sounds, sind dabei aber am seltensten zu finden.

Vermutlich gibt es keine andere Sammlung auf der Welt, die so viele Yamaha CP’s vereinigt: 5-6 Yamaha CP 35, 1x CP 20, 2x CP 25, 1x CP 30, 1x CP 70, 2x CP 80.

MARCUS' TECHNISCHE ANMERKUNGEN

Tastatur: Wie Volker ja bereits erwähnt hat, besitzt das CP-35 eine sehr gute gewichtete Tastatur, die gerade von Spielern von funkiger und jazziger Musik in den höchsten Tönen gelobt wird. Das Druckgefühl ist ähnlich einer "Waterfall-Tastatur" und damit gleichermaßen für Klavier- und Keyboardspieler gut zu spielen. "Gewichtet" ist hier wörtlich zu nehmen, da die Tastatur über recht lange Hebel realisiert ist, die an ihrem Ende schwere Metallgewichte tragen. Die Anschlags- oder Velocity-Kurve ist sehr angenehm akzentuierbar und verfügt über einen großen Dynamikbereich. Leider gibt es meines Wissens keinen MIDI-Satz, um die Tastatur auch als Master nutzen zu können.

Sounds: Das CP-35 ist "dual", d.h. es hat zwei Sounds, die getrennt eingestellt, gegeneinander verstimmt und stufenlos zusammengemixt werden können. Jeder der Sounds verfügt über vier leicht unterschiedliche Oszillatoreinstellungen, die jeweils mit vier verschiedenen Filtern maskiert werden können (Tiefpass, unterer Bandpass, oberer Bandpass und Hochpass). Zudem kann für jeden Sound die Anschlaglänge des Tons von sehr kurz bis sehr lang eingestellt werden.

Die Tiefpasseinstellungen liefern einen warmen und je nach gewähltem Oszillator leicht blubberigen Sound, die Band- und Hochpassfilter einen aggressiv bis leicht schimmernden Clavinet-Sound.

Es lohnt sich in jedem Fall, bei unterschiedlichen Filtern, auf den zwei Sounds nicht nur mit dem Mix, sondern auch mit der Anschlaglänge zu experimentieren. Einem dunklen Sound links mit langem Anschlag kann man etwa mit einem kurz angeschlagenen Hochpass rechts den gewissen zusätzlichen Punch verleihen.

Wärmstens empfehle ich auch den zuschaltbaren Flanger-Effekt, der insbesondere auf zwei leicht gegeneinander verstimmten Grundsounds eine echte Wunderwaffe ist.

 
 
Letzte Änderung: 09.09.2016 12:35:16
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