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YAMAHA CS 70M
Baujahr 1981 bis 1984

Der CS 70 M ist der Nachfolger des CS 80. Er ist deutlich kompakter, hat ein paar Funktionen weniger und ein paar andere Funktionen mehr, als sein Vorgänger. Vor allem entfiel die gute Holztastatur und damit auch der polyphone Aftertouch.

Sowohl in Sachen Aufbau als auch in punkto Anwendung hat der CS 70 M mit seinem großen Vorgänger nur wenig gemeinsam. Bei seinem Erscheinen hat er damals wohl auch viele Fans des CS 80 enttäuscht und er wurde aus Sicht von Yamaha eher ein kommerzieller Misserfolg.

Es sei allerdings erwähnt, dass der CS 70 M neben dem CS 80 Yamahas einziger dualer, polyphoner Synthesizer ist und intern mit den gleichen Oszillatoren und Filtern bestückt ist. Er ist zudem klangstabiler, verfügt über eine „Auto-Tune“-Funktion und die Sounds sind digital „speicherbar“.

Unser CS 70 ist außerdem noch mit einem Kenton MIDI-Kit ausgestattet, was ihn für den Studioeinsatz entsprechend tauglicher macht.

Außerdem: Die Entwickler stellten sich vor, dass es eine gute Idee sein könnte, die hervorragende Tastatur des Yamaha CP 35 zu nutzen, um den CS 70 damit anzusteuern. Wir konnten ein solches Keycode-Kabel aus der Prä-Midi-Ära auftreiben, einen CS 70 und ein CP 35 natürlich auch und haben es ausprobiert (s. Foto).

Auf der unteren Tastatur lässt sich das sehr dynamische und percussive CP 35 spielen, während oben der CS 70 vor sich hin blubbert. Die Kombination ist wirklich gelungen.

TECHNISCHE ANMERKUNGEN VON MARCUS

Das "M" des CS70M steht für Memory, es stehen auf jeder Soundbank 15 Programmplätze zum Speichern von Sounds zur Verfügung.

Es geht im Netz das Gerücht, daß einmal gespeicherte Presets nicht mehr verändert werden können. Das stimmt nicht! (Vielen Dank für den Hinweis an Jan Fritz von der Keyboards und an Onnen...! Wir sind auch lange Zeit darauf reingefallen, obwohl wir selber zwei CS70 haben.)

Die Werkssounds nicht in einem ROM untergebracht, sondern auf Magnetstreifen, die in einem kleinen Büchlein mitgeliefert werden. Diese Magnetstreifen sind praktisch nirgends mehr erhältlich, es gibt jedoch einen kleinen Trick:

Für einen alten Canon-Taschenrechner sind immer noch neue Magnetstreifen in 100er-Packs neu zu kaufen. Diese sind jedoch schmaler und kürzer als die Yamaha-Speicherstreifen. Klebt man zwei davon mit einem schmalen Streifen Klebeband längs aneinander, so kann man diese für den Magnetleser des CS verwenden. Man sollte darauf achten, dass die Streifen gerade geklebt sind, das Klebeband möglicht dünn ist und gut hält und die Seitenkanten glatt sind, da der Leser sie sonst entweder nicht transportiert oder auseinanderfallende Teilstreifen "frisst". Hat man den Bogen erst mal raus, ist die Produktion neuer Magnetstreifen eine Sache von wenigen Minuten.

Seltsamerweise funktionieren die handgemachten Magnetstreifen nicht beim GS2, obwohl dieser über die gleiche Hardware verfügt.


Hörbeispiele:

   CS 70 - Sounddemo 1 - Vangelize
   CS 70 - Sounddemo 2 - mit Ensemble
   CS 70 - Sounddemo 3 - Normal
   CS 70 - Sounddemo 4 - Langsamer Filter
   CS 70 - Sounddemo 5 - Real-Time-Sequencer
   CS 70 - Sounddemo 6 - RTS mit Chords
   CS 70 - Sounddemo 7 - Schwebend
   CS 70 - Sounddemo 8 - Ringmodulator langsam
   CS 70 - Sounddemo 9 - Random
   CS 70 - Sounddemo 10 - Airplane / LFO
   CS 70 - Sounddemo 11 - Ringmodulator schnell
   CS 70 - Sounddemo 12 - RMOD mit LFO auf VCO

 
 
Letzte Änderung: 09.09.2016 12:35:16
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